Kreuzfahrt Niederlande

Kreuzfahrt NiederlandeDa lag es vor uns im abendlichen Hamburger Hafen. Ein, für uns, gewaltiges Luxusschiff, mit dem wir unsere Traumreise machen wollten. Der Anblick des Schiffes am Abend mit seiner tollen Beleuchtung war umwerfend.

Unsere Seereise sollte sieben Tage lang dauern, in denen wir insgesamt 4 Länder anreisten und den hauptsächlichen Stop in Amsterdam in Holland hatten.

Pünktlich legte der Luxusliner abends ab. Da der folgende Tag ein reiner Seetag werden sollte haben wir uns abends ausgiebig das Schiff angesehen und geschaut, wo es die für uns interessantesten Unterhaltungsangebote gab.

Den Seetag haben wir dann nach dem Frühstück und der anschließenden Rettungsübung erst mit einem Aerobic-Kurs und anschließend im Wellnessbereich verbracht. War das herrlich. Sich mal so richtig verwöhnen zu lassen. Nach einem abendlichen Discobesuch gingen wir zu Bett.

Den ersten Hafen den wir anliefen war Le Havre in Frankreich. Hier hatten wir einen Tagesausflug gebucht. Es ging nach Rouen. Ein Ort der schon viele große Schriftsteller und zahlreiche Maler inspiriert hat. Der Reiseleiter führte uns über enge Straßen durch die, mit mehr als 700 Fachwerkhäusern, bestehende Altstadt. Die Häuser sind ein typisches Beispiel für die Bautechniken im Mittelalter.

Le HavreEine sehr reizvolle Straße ist die Rue Saint Romain. Hier steht die im gotischen Flamboyant-Stil errichtete Saint-Maclou Kirche. Sehr populär und belebt ist die Rue du Gros Horloge, wo ein einzigartiger mittelalterlicher Wachturm mit großer Uhr befindet. Ganz in der Nähe, in einem Renaissancebauwerk ist das Gericht untergebracht. Die Innenbesichtigung der Kathedrale Notre-Dame von Rouen war für mich das größte. Eine riesige Fassade mit durchbrochen gearbeiteten Fialen und zwei vollkommen unterschiedliche Türme und überhaupt die große Vielfalt die diese Kathedrale zeigt, einfach unglaublich. Sie gilt als eines der schönsten Exemplare französischer Gotik Zum Abschluss sind wir dann noch zum Marktplatz Place du Vieux. Nach einem Prozess wurde hier die Heilige Johanna von Orléans auf dem Scheiterhaufen hingerichtet. Anschließend blieb uns noch etwas Zeit zum Bummeln bevor wir wieder aufs Schiff mussten.

Der nächste Landaufenthalt stand auf dem Programm. Es war London. Bei der Einfahrt in die sogenannten Docklands überwältigte einen allein schon der Anblick Geschäftshäuser, Wohnanlagen, aber auch Sozialbauten konnte man hier in gleichermaßen sehen. London selbst ist eine wunderbare Stadt mit sehr vielen Sehenswürdigkeiten. Die Stunden vergingen wie im Flug und schon wurde es wieder Zeit um zum Schiff zurück zu kehren.

Sehenswürdigkeiten und Metropolen auf See und an Land erleben

Rouen ist eine Stadt, die in der Vergangenheit die Seelen vieler großer Schriftsteller aufgewühlt und zahlreiche Maler inspiriert hat. Folgen Sie Ihrem Reiseleiter auf einen Spaziergang durch die Altstadt, durch enge Straßen mit mehr als 700 Fachwerkhäusern, von denen ein jedes, ob groß oder klein, ein typisches Beispiel für mittelalterliche Bautechniken ist. Laufen Sie die Rue Saint Romain hinunter, eine der reizvollsten Straßen der Stadt mit der schönen Kirche Saint-Maclou im gotischen Flamboyant-Stil, und bummeln Sie dann die belebte und populäre Rue du Gros Horloge entlang, in der sich ein einzigartiger mittelalterlicher Wachturm mit großer Uhr und unweit davon das Gericht, das in einem außergewöhnlichen Renaissancebauwerk untergebracht ist, befinden.


Anschließend folgt eine Innenbesichtigung der Kathedrale Notre-Dame von Rouen (13./16. Jahrhundert), die als eines der schönsten Exemplare französischer Gotik gilt. Die besondere Attraktion der Kathedrale liegt in ihrer unendlichen Vielfalt,. zu der auch eine riesige Fassade mit durchbrochen gearbeiteten Fialen und die zwei vollkommen unterschiedlichen Türme gehören:Tour Saint Romain auf der linken und Tour de Beurre (Butterturm) auf der rechten Seite. Bevor Sie Zeit für einen Einkaufsbummel haben, erwartet Sie ein Halt an der Place du Vieux Marché. Auf diesem alten Marktplatz wurde die Heilige Johanna von Orléans nach ihrem Prozess als Ketzerin auf dem Scheiterhaufen hingerichtet.

Antwerpen in Belgien war unser nächster Tagesaufenthalt. Die große Hafenstadt ist nicht nur eine berühmte Modestadt, sondern ist auch Welthauptstadt des Diamantenhandels. Hier kann man sich sogar schon für nur ein paar wenige Euros in einem der vielen Juweliergeschäfte einen Diamanten kaufen. Neben dem mittelalterlichen Viertel befinden sich im großen Stadtzentrum auch Mode- und Künstlerviertel. Natürlich sind wir über die besonders ausgedehnten Fußgängerzonen ausgiebig durch die hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten geschlendert. Wir kamen aus den Staunen nicht mehr heraus. Nach einem Besuch eines Cafes im Hafenviertel Dam-Eilandie gingen wir wieder an Bord.

In nördliche Richtung gings dann am nächsten Morgen nach Amsterdam in den Niederlanden, wo das Schiff über Nacht im Hafen blieb. Unseren Aufenthalt in Amsterdam hatten wir uns schon vorher durchgeplant. So starteten wir erstmal einen Hafenrundgang, vorbei an  Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten. Die verschiedenen Museen, wie das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum, das Museum Het Rembrandthuis, das Amsterdamer  Historienmuseum und natürlich den königlichen Palast wollten wir als erstes besuchen. Vor dem Anne Frank Huis stand eine so lange Schlange an Besuchern, die das Haus von innen sehen wollten, das wir diese ausgelassen hatten.

Weiter gings in die grüne Lunge von Amsterdam dem Vondelpark zu einem entspanndenden Spaziergang, vorbei an Teiche, Ziergärten, Seen, Spielplätzen, und Cafes. Auf der Musiktribüne werden im Sommer immer Konzerte veranstaltet. Zum guten Schluß gings auch noch in den Hortus Botanicus der mehr als 800 Pflanzen aus allen Herren Ländern beherbergt.

Eine Grachtenrundfahrt bei Dunkelheit und beleuchtetem Schiff sollte für uns der Abschluß eines unvergesslichen Tages sein.

Am anderen Morgen legten wir in Amsterdam wieder ab und fuhren zurück nach Hamburg.

Es war für uns eine unglaublich schöne Kreuzfahrt auf der wir in kurzer Zeit sehr viele Eindrücke gewinnen konnten.

 

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